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Problemorientierung herrscht vor Lösungsorientierung

Kennen Sie das, wenn Sie ständig vor neuen Problemen stehen und das Gefühl haben, das hört niemals auf? Dann hängen Sie vermutlich drin, in der Problemschleife – oder wie ein Kollege mal sagte: in der „arme-Schwein-Schleife“. Oder aber Sie merken an Ihren Kollegen: Irgendwie sehen die nur noch, was nicht funktioniert. Und alle sind zutiefst deprimiert.


Eine solche Flaute ist ein Stück weit normal, aber eben auch nur ein Stück weit. Wenn diese Stimmung über einen längeren Zeitraum bestehen bleibt, »wandern« die Beteiligten gerne mal ab. Es kommt zu inneren Kündigungen, zu erhöhten Krankenständen – vielleicht aber auch einfach nur zu permanent mieser Stimmung. Die Arbeit macht keinen Spaß. Absolut keinen Spaß.

Also: Ran an die Lösungen!

Wie schaffen Sie es, in einer solchen Tiefphase wieder Boden unter die Füße zu bekommen? Polen Sie sich um bzw. stellen Sie die Fragen einfach mal umgekehrt – aus positiver Sicht:

  • Was funktioniert?
  • Was haben wir faktisch erreicht?
  • Wie können wir am schnellsten/am einfachsten Erleichterung erreichen?
  • Wie kann ein attraktives Lösungsszenario für alle aussehen?
  • Welche Bestandteile muss eine mögliche Lösung haben?
  • Für wen braucht es Lösungen überhaupt?

Und wechseln Sie einfach mal die Perspektive:

  • Welche Bestandteile der Ist-Situation können Sie selbst ändern?
  • Welche Bestandteile können Sie beeinflussen?
  • Gehen Sie zu anderen Projekten oder Kollegen und tauschen Sie sich aus.
  • Was war eigentlich der Auslöser für die Situation? Gab’s ein bestimmtes Ereignis?
  • Welche Rollen spielen Alltag und Langeweile bei der Sache? Jammern Sie vielleicht auf hohem Niveau?
  • Welchen Nutzen haben Sie aus der Problemschleife? (Keine Angst, diese Antwort dürfen Sie für sich behalten ;))
  • Welchen Nutzen könnten die anderen aus der Situation haben?

Was fällt Ihnen dazu möglicherweise selbst noch ein?
Probieren Sie’s aus und seien Sie gespannt auf die Ergebnisse!

Bleiben Sie neugierig,
Ihre
Sabine Zehnder

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