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Teamwork kann man fördern – der Forming-Aspekt

In meinem letzten Blog »Wenn sich das Team nicht als Team sieht« habe ich mich mit der Entstehung von Teams befasst. In meinen nächsten Blogs wird es nun darum gehen, wie denn eigentlich die Team-Arbeit entsteht. Denn, nein, sie ist kein Zufall oder Automatismus. Auch hier haben wir es mit Menschen zu tun, die mehrere Veränderungsphasen bei der Zusammenarbeit durchlaufen. Insgesamt sind es vier Phasen, die ich in meinen nächsten Blogs gerne näher beschreiben möchte. Die erste ist die Phase des »Forming«.

Forming: Der Schritt des »Zusammenwerfens«
In dieser ersten Phase lernen sich die Teammitglieder kennen. Viele sehen sich dabei zum ersten Mal und wollen natürlich wissen, wer die anderen im Team sind und wie alle in Zukunft zusammenarbeiten werden. Die wichtigsten Fragen, die in dieser Phase beantwortet werden müssen, sind »Wer?« und »Wozu?«.

  • Was können die neuen Kollegen?
  • Welche Interessen verfolgen sie?
  • Kann ich ihnen bei der Zusammenarbeit vertrauen?

Ziel: Orientierung fördern
Nun muss man sich das so vorstellen, dass völlig unterschiedliche Persönlichkeiten mit jeweiligen Stärken und Schwächen aufeinandertreffen. Diese gilt es nun, für ein gemeinsames Ziel zu begeistern und ihnen entsprechend ihrer Fähigkeiten und Kompetenzen Aufgaben zuzuordnen.

Meine Tipps für ein gelingendes Forming:

  • Gemeinsamkeit schaffen: Teamname, Symbolik, Raumverteilung etc.
  • Zugehörigkeit schaffen: „Ich gehöre zu …“
  • Feedback-Kultur einführen: Wer gibt wem, wann, wie Feedback?

Bereiten Sie sich darauf vor, dass Sie regelmäßig einen bestimmten Zeitpunkt für Feedback einrichten, der von einem Verantwortlichen, z.B. Teamleiter oder Themenverantwortlichen gut moderiert wird. Das schafft zusätzlich Gemeinschaft, beugt Konflikte vor und bringt alle regelmäßig wieder »auf Spur«.

Was Sie in dieser Phase unbedingt beachten müssen:
Das Team empfindet sich hier noch nicht als Team! Wenn Sie hier die Zielrichtung gemeinsam definieren, kann das sehr helfen, ein Teamempfinden aufzubauen.

Soweit für heute. Im nächsten Blog betrachte ich die zweite Phase »Storming« – und was alles beachtet werden muss, damit Ängste und Konkurrenzdenken gar nicht erst aufkommen.

 

Bis dahin eine gute Zeit,
Ihre Sabine Zehnder

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