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Teamwork kann man fördern – der Norming Aspekt

Die Grundlage für einen guten Zusammenhalt im Team ist geschaffen. Jetzt startet die eigentliche Arbeitsphase: Der Beginn der Zusammenarbeit innerhalb des Teams und wie sich das Team nach außen hin organisiert. Die Spielregeln der Zusammenarbeit werden also jetzt festgelegt. Let the game begin!

Das Team organisiert sich nach innen und außen
Nach einer Zeit des Beschnupperns und des Verstehens, wo auch die anfangs ganz natürlich aufkommenden Ängste zur Sprache gekommen sind, glätten sich allmählich die Wogen. Das gemeinsame Arbeiten an einem Ziel lässt Spielregeln entstehen, die sich natürlicherweise im Umgang miteinander zunehmend entwickeln. Ebenso entwickeln sich Maxime für die Zusammenarbeit, die für das Teamdenken unheimlich wichtig sind und das gemeinschaftliche Arbeiten fördern. Das führt dazu, dass sich erste Teilerfolge zeigen und sich auch bemerkbar machen.

Der KVP – Kontinuierlicher Verbesserungsprozess
Gerade wo viele Menschen an einer Sache involviert sind – und auch im Hinblick darauf, dass sich der Markt und mit ihm die Anforderungen ständig verändern – ist es unerlässlich, regelmäßig gemeinsam zu reflektieren. Hier hat es sich bewährt, einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess – einen KVP – zu etablieren. In dieser Reflexionsrunde besprechen Sie:

  • Was läuft gut?
  • Was läuft weniger gut?
  • Welche konkreten Gegenmaßnahmen sind geeignet?
  • Und natürlich: Wer macht was und bis wann?

Je schneller der Zusammenarbeitsprozess verbessert wird – wenn auch in kleinen Schritten – desto besser. Mit dem Ergebnis: Die Zufriedenheit der Beteiligten wächst kontinuierlich und immer mehr Zeit für die eigentliche Arbeit wird frei.

Gemeinsame Qualitätskriterien definieren
Bewährt hat es sich ebenso, wenn Sie gemeinsame Qualitätskriterien definieren. Legen Sie hierfür fest, welches Medium für welche Information genutzt wird. Verwenden Sie Templates für wiederkehrende Informationen, wie z.B. Gesprächsnotizen. Protokollieren Sie die Ergebnisse der Abstimmungen live, sodass alle sehen, was festgehalten wird und wer welche Aufgabe erhält. Protokollieren Sie hier aber auch, welche Schwierigkeiten sich beim Erledigen mancher Aufgaben ergeben (haben).

Ziel festlegen
Legen Sie für jedes Ihrer regelmäßigen Meetings ein konkretes Ziel fest und schreiben Sie dieses auch in die Einladung zum Termin. So kann sich jeder auf derselben Basis vorbereiten und die Erwartungen sind klar.

Verwenden Sie in Ihrer Kommunikation/Dokumentation am besten so wenig wie möglich Abkürzungen oder Stichpunkte, sondern schreiben Sie ganze Sätze mit konkreten Arbeitsanweisungen. Der Grund: Es wird immer wieder vorkommen, dass nicht alle regelmäßig an diesen Meetings teilnehmen können. Da jedoch jeder auf demselben Wissensstand sein soll, ist es wichtig, dass alle gleichermaßen nachvollziehen können müssen, was entschieden wurde und welche Aufgabe er oder sie vielleicht erhalten hat.

Es gibt noch viele weitere Punkte zum Thema Standards in der Zusammenarbeit, die den Rahmen an dieser Stelle schlichtweg sprengen würden. Mir ist es allerdings wichtig, dass Sie hier einen Grundstock an Standards als Idee bekommen, den Sie sich selbst permanent weiterentwickeln können. Achten Sie also darauf, dieses Thema permanent im Hinterkopf zu haben.

Welche Qualitätskriterien leben Sie eigentlich in Ihrem Team-Alltag?

 

Ihre
Sabine Zehnder

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