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Teamwork kann man fördern – der Performing Aspekt

Endlich kann’s losgehen. Das Team hat sich gebildet, Neues ist ordentlich durchgesprochen und jetzt startet jeder durch: innerhalb des Teams und im Doing für die gesamte Organisation »nach außen«. In dieser Phase werden die Spielregeln der Zusammenarbeit festgelegt und es zeigen sich die ersten Ergebnisse der ganzen Vorarbeit. Das baut natürlich auf!

Endlich Arbeiten!

  • Alles Liegengebliebene kann aufgearbeitet werden.
  • Erste Erfolge zeigen sich.
  • Das Team wird nach außen im positiven Sinne sichtbar.

Wie Sie sich sicher vorstellen können, gibt es auch hier einiges zu beachten. Es wäre schließlich sehr schade, wenn die Investition an Zeit, Energie und Ressourcen durch Versäumnisse oder Verzicht letzten Endes umsonst wären.

Die folgenden Tipps sollten Sie in dieser letzten Phase beachten:

  • Hören Sie nicht auf, das Konfliktmanagement aktiv zu betreiben!
  • Behalten Sie Ihren etablierten KVP (kontinuierlichen Verbesserungs-Prozess) bei!
  • Beobachten Sie, wie sich die Stimmung verändert (positiv, negativ) und seien Sie wachsamer Moderator!
  • Achten Sie gut auf das Arbeitspensum – die viele liegengebliebene Arbeit kann nämlich eine enorme Last für die einzelnen Teammitglieder darstellen!
  • Erfolge dürfen gefeiert werden, also laden Sie Ihr Team mal ein: auf Kaffee und Kuchen, zum Team-Frühstück oder gehen Sie abends mal zusammen aus. Sie werden mit der Zeit nämlich etwas feststellen: Es gibt eine Veränderung in der Gruppendynamik und damit in der Zusammenarbeit.

Reflektieren Sie also:

  • Bleiben alle »bei der Sache«?
  • Bleiben alle beim Team oder isoliert sich jemand?
  • Kommt es zu Grüppchenbildungen?

Dann gibt es noch den Aspekt der Rolle innerhalb des Teams, denn jeder hat früher oder später seinen Platz gefunden, was vom individuellen Typus des Menschen abhängt. Wenn Sie das genau beobachten, stellen Sie fest, wer welche Rolle im Team einnimmt. Schauen Sie sich Ihr Team an und stellen Sie sich die folgenden Fragen:

  • Wer führt das Team an? (Typ Alpha)
  • Wer arbeitet den »Anführern« mit Fachwissen zu? (Typ Beta)
  • Wer schafft konzentriert Masse weg? (Typ Gamma)
  • Wer ist Skeptiker und Nörgler? (Typ Omega)

Gruppendynamisch sind die Omega-Typen übrigens, auch wenn es den Anschein hat, sie seien nur am herummeckern und stören den Zusammenhalt des Teams. Doch hören Sie genau hin, wenn ein Omega-Typ etwas sagt: Er wird Ihnen genau aufzeigen, was nicht läuft. Aus diesem Grund sind genau diese Typen besonders wichtig und ihre Meinung sollte stets Gehör finden. Tendenziell möchten Führungskräfte diese Mitarbeiter eher gerne loswerden – sie sind aber auch wirklich meistens mit dem Finger direkt in der Wunde. Ich sage Ihnen was ... es nützt gar nichts, wenn Sie einen Omega-Typen »rausschmeißen«, denn sobald dieser weg ist, rückt der nächste nach. Darauf können Sie wetten.

Also: Hören Sie auf Nörgler und nehmen Sie deren Worte ernst. Es könnte Ihnen und Ihrem Team sehr entgegenkommen.

Jetzt also ran an die Arbeit!

Frohes Schaffen,

Ihre
Sabine Zehnder

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