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Teamwork kann man fördern – der Storming Aspekt

Das Team steht. Prima. Alle haben sich beschnuppert. Perfekt. Ab jetzt geht’s zur Sache: die heiße Phase des »Stormings«. In dieser Phase wird der Grundstein für die Veränderung in den Köpfen und im Handeln gelegt.


Sehen, verstehen, vorangehen
Wo sich neue Teammitglieder kennenlernen, kommen gleichzeitig jede Menge Ängste, Konkurrenzdenken und Konflikte auf. Besonders dann, wenn zusätzlich keine klare Kommunikation herrscht. Missverständnisse sind praktisch vorprogrammiert, denn schließlich bringt jeder seine eigene Sprache, Gewohnheiten und Erwartungen mit. Hier liegt es in der Hand des Teamleiters durch gute, offene Kommunikation Klarheit zu schaffen – auch in der Verteilung der Rollen. Der Teamleiter ist hier also der Schlüssel dazu, dass das Team später auch als solches agieren kann.

In dieser Phase setzt sich das Team ganz stark mit sich selbst auseinander und beschäftigt sich mit diesen Fragen:

  • Wer hat welche Aufgabe?
  • Wer spielt welche Rolle im Team?
  • Wie stark werden die unterschiedlichen Interessen berücksichtigt?

Früher war alles besser ...
Niemand mag Veränderungen. Diese Haltung steckt einfach ganz tief in uns Menschen drin. Menschen lieben die Gewohnheit – schließlich hat sie sich irgendwann einmal bewährt. Dass sich jedoch ständig etwas um uns herum verändert, fällt meist erst dann auf, wenn wir gezwungen sind, zu reagieren. So fällt eine Veränderung des Gewohnten oft schwer, die Haltung „Früher war alles besser!“ ist bezeichnend für diese Phase des Storming.

Beobachten lässt sich das Ganze manchmal dadurch, dass die Teammitglieder eher gern mit den ehemaligen Kollegen zusammensitzen, statt mit ihren neuen Kollegen.

Um offen für Neues sein zu können, muss sich an der Grundhaltung des Teams also einiges ändern. Das können Sie unterstützen, indem Sie die folgenden Punkte beachten:

  • Ein aktives Konfliktmanagement ist notwendig!
  • Die Teammitglieder sind in dieser Phase stärker mit ihren Statuskämpfen als mit ihren Aufgaben beschäftigt!

Es gilt die einfache Formel:
Konfliktlösung = nachhaltiges Stressmanagement! Viele physische Beschwerden basieren auf dauerhafter überhöhter körperlicher Anspannung. Beugen Sie in Ihrem Team vor und sorgen Sie dafür, dass es nicht zu überhöhten Anspannungen kommen kann.

Das können Sie für Ihr aktives Konfliktmanagement tun

  • Machen Sie Konflikte transparent!
  • Suchen Sie gemeinsam Lösungen!
  • Analysieren Sie gründlich: Wer sind die Protagonisten?
  • Setzen Sie kurzfristige Ziele fest, damit Erfolge da sind!
  • Vergessen Sie nicht zu besprechen, was gut läuft!
  • Vergessen Sie nicht, weiter Feedback zu ermöglichen!

Konsequent angewendet schaffen Sie die ideale Grundlage für einen guten Zusammenhalt in Ihrem Team.

Soweit für heute. In den nächsten Blogs betrachte ich die nächsten beiden Phasen der Teambildung: Norming und (zu guter Letzt) Performing.

 

Bis dahin eine gute Zeit,
Ihre Sabine Zehnder

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