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Unterschiedliche Erwartungen? Missverständnisse sind vorprogrammiert!

Kennen Sie das, wenn Sie nach einiger gemeinsamer Zeit feststellen, dass Sie ein anderer Mensch enttäuscht hat? Oft verwenden wir den Begriff der Ent-Täuschung eher im privaten Kontext, wenn es um die Partnerschaft oder um Freunde geht. Der Begriff Ent-Täuschung beschreibt jedoch eine Erkenntnis, die uns recht häufig auch im Berufsleben begegnet. Ein beliebter Kollege verlässt das Team, ein anderer verwendet die eigenen Ergebnisse für sich selbst, ohne Sie auch nur zu erwähnen … Es gibt viele Beispiele dafür, enttäuscht zu werden. Doch worin liegen die Ursachen dieser Enttäuschung?

Unser Menschenbild
Wenn wir mit einem Menschen zu tun haben, entwickeln wir ein bestimmtes Bild von dieser Person. Wir beginnen, Erwartungen an denjenigen zu entwickeln. Je länger wir uns kennen, desto klarer sind die Erwartungen, die wir subjektiv entwickeln. Nur sprechen wir sie umso seltener aus, da sie meistens nur unterbewusst schwelen und erst dann zutage treten, wenn sie nicht erfüllt werden.

Die Krux mit den Abteilungen
Blöderweise wird in Unternehmen gerne in Abteilungsnamen gesprochen, so wie z.B. „Die Personalabteilung muss …“. Das heißt, es wird eine pauschale Erwartung unspezifisch ausgedrückt und nicht direkt adressiert. So fühlt sich unterm Strich niemand angesprochen. Der Sender der Botschaft vermeidet konkret zu werden, obwohl er das Anliegen ausspricht. Der Sender erwartet, dass sein Thema „von alleine“ aufgegriffen wird, was in der Regel nicht passiert.

Achten Sie einmal auf folgende Punkte, wenn Sie sich über jemanden ärgern:

  • Was genau haben Sie erwartet?
  • Worauf basiert Ihre Erwartung?
  • Haben Sie Ihr Anliegen klar formuliert?
  • Haben Sie Ihr Anliegen konkret adressiert?

Und dann: Suchen Sie einfach noch einmal das Gespräch. Reden hilft in der Regel immer.

 

Bleiben Sie wachsam,

Ihre Sabine Zehnder

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